Direktextrusion

Ein Prozess, eine Temperaturbeanspruchung

Extrusionsprodukte durch das Zusammenfassen verschiedener Verfahrensschritte besonders wirtschaftlich herzustellen – das ist Direktextrusion. In der Herstellung von beispielsweise Platten aus Holzmehl/PP, Akustik- und Dämmfolien/-platten/-rohren mit BaSO4 oder auch bei der Herstellung von Tiefziehfolien bzw. zu biaxial gereckten Folien wird dabei auf den Zwischenschritt der Granulatherstellung verzichtet. Am Ende des Compoundier-Prozesses folgt die Formgebung, bei der das Extrudat zu Halbzeugen verarbeitet wird.

Leistritz hat in den letzten Jahren sehr viele Tiefziehfolienanlagen mit Doppelschneckenextrudern ausgestattet. Grund dafür ist, dass immer mehr Folienhersteller in diesem Bereich auf die spezielle Vakuumtechnologie setzen, die es erlaubt, Bottle Flakes ohne Vortrocknung direkt zu verarbeiten. So kann bis zu 100% Rezyklat ohne Zugabe von Neuware verarbeitet werden. Da die meisten Tiefziehfolien als Lebensmittelverpackung dienen, werden die Folien im Herstellungsprozess mittels Co-Extrusion mit Deckschichten versehen.

Warum Direktextrusion?

  • Schonendere Aufbereitung: Das Produkt wird nur einmal durch Temperatur und Scherung beansprucht.
  • Wirtschaftlichere Produktion: Ganze Prozessschritte werden eingespart.

 

  • Investitionskosten werden deutlich reduziert, da der Granulierschritt wegfällt.
  • Rezepturen können flexibler um- und eingestellt werden.
  • bis zu 40% Energieeinsparung möglich
 
Leistritz Extrusion Team Leistritz Extrusionstechnik GmbH